
Was wir immer schon wissen wollten. Ist das ein Radweg? Stefan Boldt hat die Polizei gefragt. Er ist auch für andere Fahrzeuge da, auf jeden Fall für Rafahrer benutzungspflichtig.
Die Promenade dürfen die Radfahrer dort nicht benutzen.

Was wir immer schon wissen wollten. Ist das ein Radweg? Stefan Boldt hat die Polizei gefragt. Er ist auch für andere Fahrzeuge da, auf jeden Fall für Rafahrer benutzungspflichtig.
Die Promenade dürfen die Radfahrer dort nicht benutzen.
Ein Beitrag von der Facebook-Gruppe Radio-Primavera Gruppe
Radio-PrimaVera GChier gepostetRadio-PrimaVera GC Gruppe

ACHTUNG AUTOFAHRER: AB 1. OKTOBER GELTEN IN SPANIEN NEUE REGELN
Am Donnerstag wurde es ernst:
Zum 1. Oktober 2026 ändert Spanien seinen Reglamento General de Circulación. Vieles dreht sich um den besseren Schutz von Radfahrern, Fußgängern, Motorradfahrern und E-Scooter-Nutzern. Einige Änderungen betreffen aber ganz unmittelbar jeden, der mit dem Auto unterwegs ist. Und ein paar davon dürften im Alltag zunächst ungewohnt sein. Grundlage ist der bereits im Juni veröffentlichte Real Decreto 518/2026.
1. Radfahrer überholen: Jetzt müsst ihr deutlich langsamer werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften reicht es nicht mehr, nur die bekannten 1,5 Meter Seitenabstand einzuhalten. Während des gesamten Überholvorgangs muss die Geschwindigkeit mindestens 20 km/h unter dem dort geltenden Tempolimit liegen. Auf einer Straße mit erlaubten 90 km/h heißt das also: höchstens 70 km/h beim Überholen. Hat die Straße mehrere Fahrstreifen pro Richtung, muss beim Überholen vollständig auf den benachbarten Fahrstreifen gewechselt werden.
2. Hinter einem Fahrrad: mindestens fünf Meter Abstand. In Städten führt Spanien erstmals eine klare Mindestdistanz ein: Wer mit einem motorisierten Fahrzeug hinter einem Radfahrer im selben Fahrstreifen fährt, muss mindestens fünf Meter Abstand halten. Radfahrer dürfen innerorts außerdem grundsätzlich eher in der Mitte des Fahrstreifens fahren – wer sich bisher darüber geärgert hat, sollte sich daran gewöhnen. Genau das ist vom neuen Regelwerk ausdrücklich vorgesehen.
3. Im Stau muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Auf Autobahnen und Autovías wird der sogenannte „carril de emergencia“ verbindlich geregelt. Bei zwei Fahrstreifen entsteht die Rettungsgasse zwischen beiden Spuren. Bei drei oder mehr Spuren fahren die Fahrzeuge auf der ganz linken Spur möglichst weit nach links, alle anderen möglichst weit nach rechts. Das gilt, wenn der Verkehr steht oder nur noch im Schritttempo läuft und sich ein Einsatzfahrzeug nähert.
4. Panne oder Unfall am Straßenrand: Tempo runter und Abstand halten. Wer an einem liegengebliebenen Fahrzeug, einem Unfall, einem Straßenhilfsdienst oder einem Einsatz- beziehungsweise Wartungsfahrzeug vorbeifährt, das ganz oder teilweise den Fahrstreifen blockiert, muss künftig mindestens 1,5 Meter Abstand lassen und das Tempo um mindestens 20 km/h gegenüber dem geltenden Limit reduzieren. Falls nötig, darf dafür unter sicheren Bedingungen auch teilweise die Gegenfahrbahn genutzt werden.
5. Schnee auf Autobahn oder Autovía: Überholen verboten. Wird der Verkehr durch Schnee beeinträchtigt, müssen Fahrzeuge grundsätzlich auf dem rechten Fahrstreifen bleiben; bei mindestens drei Spuren darf zusätzlich der direkt danebenliegende genutzt werden. Die linken Spuren sollen für Rettungsfahrzeuge und Schneepflüge frei bleiben. Überholen ist in dieser Situation verboten.
6. Motorradfahrer bekommen deutlich strengere Bekleidungsregeln. Motorrad- und Mopedfahrer sowie ihre Beifahrer müssen künftig geschlossene Schuhe tragen, die den gesamten Fuß bedecken. Auf Landstraßen und anderen außerörtlichen Straßen kommen Schutzhandschuhe hinzu. Motorräder müssen außerdem eine Warnweste mitführen. Für die noch genauer zu regelnden technischen Anforderungen an die Handschuhe gibt es eine Übergangsregelung.
7. Motorräder dürfen unter bestimmten Bedingungen am Stau vorbeifahren – aber nicht einfach so. Neu ist die Möglichkeit, den rechten Seitenstreifen zu benutzen. Das funktioniert ausschließlich auf vorher ausdrücklich freigegebenen und entsprechend ausgeschilderten Abschnitten, wenn die normalen Fahrstreifen wegen eines Staus stillstehen. Erlaubt sind maximal 30 km/h, gefahren wird einzeln hintereinander. Ohne entsprechende Beschilderung bleibt das Fahren über den Seitenstreifen verboten.
8. Auch beim Sicherheitsgurt fallen Ausnahmen weg. Die bislang vorhandenen Ausnahmeregelungen werden stark eingeschränkt. Unter anderem entfällt die bisherige allgemeine Ausnahme für Taxifahrer im Stadtverkehr. Übrig bleiben nur wenige Sonderfälle, beispielsweise bestimmte Einsatzsituationen von Rettungsdiensten. Auch medizinische Ausnahmen werden gestrichen.
9. Für Wohnmobile wird klarer definiert, wann Parken wirklich Parken ist. Ein abgestelltes Wohnmobil oder Camperfahrzeug darf keine Elemente über seinen Fahrzeugumriss hinaus ausfahren, muss grundsätzlich auf seinen Reifen stehen – Sicherheitskeile sind erlaubt – und darf keine Flüssigkeiten aus dem Wohnbereich ablassen. Kommunale Regeln, beispielsweise über zulässige Stellplätze oder Parkzeiten, gelten trotzdem weiterhin.
10. Auch E-Scooter und Fahrräder bekommen neue Regeln. Für Fahrzeuge der persönlichen Mobilität, also insbesondere E-Scooter, gilt künftig ein Mindestalter von 15 Jahren und grundsätzlich Helmpflicht. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht müssen Nutzer außerdem so ausgerüstet sein, dass sie aus mindestens 150 Metern sichtbar sind. Berufliche Fahrer auf Fahrrad, Motorrad, Moped oder E-Scooter müssen zusätzlich eine reflektierende Warnweste tragen. Wichtig: Nicht jede angekündigte Neuerung beginnt bereits am 1. Oktober 2026. Die Pflicht zur Beleuchtung von E-Scootern auch tagsüber und bestimmte neue Helm-Anforderungen haben eine einjährige Übergangsfrist bis 2027.
Unterm Strich müssen sich normale Autofahrer vor allem drei Dinge merken: Beim Überholen von Radfahrern stärker vom Gas gehen, innerorts fünf Meter Abstand hinter Fahrrädern halten und im Autobahnstau eine korrekte Rettungsgasse bilden. Dazu kommt die neue Vorsicht beim Vorbeifahren an Pannen- und Einsatzfahrzeugen.
Bei dem momentanen Wetter, zumindest in Hamburg, freut man sich sehr, dass es bald wieder losgeht auf Gran Canaria. Da wir leider erst am 16. Oktober eintreffen, beginnen wir am 25.10. 2026 und machen noch einmal das Sonnentagsradeln.
NEU: Da unserer bisheriger Treffpunkt den Bauzäunen zum Opfer gefallen ist (https://queerradelnmaspalomas.org/2026/08/24/wir-mussen-uns-wohl-einen-neuen-treffpunkt-suchen/), treffen wir uns ab sofort vor dem HIPERDINO EXPRESS FARO 2
Wir treffen uns in der Regel jeweils um 11:00 Uhr kanarische Zeit
vor dem HIPERDINO EXPRESS im FARO 2 Einkaufszentrum. Fahrräder sind mitzubringen.
Nebenan ist der in Maspalomas sehr beliebte und günstige Fahrradverleih: Lino mit seinem Bike-Center. Er spricht auch Deutsch und hat wirklich für alle das richtige Rad. Für längere Vermietungen kann man einen Sonderpreis aushandeln. Bevor wir unsere Räder gekauft haben, waren wir Jahrzente lang Stammkunden, Mehr dazu auf unserer Seite Fahräder mieten oder kaufen
Dieser Treffpunkt gilt auch, wenn jemand einen Wunschtermin bucht. Die Uhrzeit kann je nach Tour ab 11.00 Uhr kanarische Zeit bis spät in den Abend hinein gewählt werden.
Wir werden noch einige Touren für die Meetup-Gruppe einstellen, werden aber nur am Treffpunkt sein, wenn sich jemand angemeldet hat.
Die WhatsApp-Gruppe ist von diesen Regelungen nicht betroffen. Hier kann jeder seine Vorschläge machen, Ideen vorstellen, Treffen mit den anderen vereinbaren. Durch die direkte Kommunikation ist das Verabreden leicht und könnte zu Nebenwirkungen wie Wohlbefinden führen.
Auf Gran Canaria ist sicherlich alles teuer. Aber, dass Pedelecs (E-Bikes sind Räder, die ohne Tretunterstützung wie ein Mofa oder Motorrad fahren) so teuer sind, hat noch einen anderen Grund. Das Wichtigste am Rad ist der Akku. Da Gran Canaria eine gebirgige Insel ist, sollte der für längere Bergtouren ca. 750 Wattstunden Leistung haben. Außerdem haben die meisten modernen Räder einen Bosch-Mittelmotor. Der Akku ist sehr groß und beides ist teuer. Räder mit Front- oder Heckmotor mit älterer Technik sind trotzdem nicht schlecht. Der Motor ist einfach, muss nicht gewartet werden und kann ein Fahrradleben lang halten. Ein Gepäckträger Akku hat bei den Rädern älterer Bauart allerdings meisten nur um 288 Wattstunden bzw. 10 bis 13 Amperestunden. Das reicht bei gebirgigen Verhältnissen vielleicht noch nicht einmal für 40 Kilometer, auch wenn da etwas anderes angegeben ist. Man sollte dann versuchen, einen zweiten Akku zum Wechseln gleich mit zu kaufen. Das ist wahrscheinlich auf Gran Canaria nicht möglich.
Lithium Akkus sind ein großes Problem auf Gran Canaria. Der Zoll behindert den Import davon heftig.Ich habe einen Akkupack (Universal Akku ohne Hülle) von einem deutschen Händler importieren lassen. Nach 3 Tagen war er am Ziel auf dem Festland in Spanien. Die restliche Zeit bis zum Ziel auf Gran Canaria hat 3 Monate gedauert. Die beim Zoll eingereichten Unterlagen wurden immer wieder kommentarlos zurückgeschickt, ohne zu erklären, was fehlt oder falsch ist. Deswegen wird so etwas nicht nach GC geliefert. Für einen Lithium Solar Akku musste ich das dreifache vom Preis im Internet bezahlen. Der chinesische Verkäufer hat keinen Spediteur gefunden.
Deswegen macht es auch keinen Sinn, ein gebrauchtes Pedelec zu kaufen. Man weiß nicht, in welchem Zustand sich der benutzte Akku noch befindet. Wir empfehlen als Fahrradverleih mit der Erfahrung als langjährige Kunden:
In Maspalomas sehr beliebt und günstig: Lino mit seinem Bike-Center im Faro 2 Shopping Center. Er ist wahrscheinlich der größte Verleiher im Süden, selbstständig und gehört keiner Kette an.
Er hat nicht nur die hochpreisigen Räder, sondern für jeden das Richtige. Er spricht auch Deutsch und man kann mit ihm verhandeln, wenn es sich um einen längeren Zeitraum handelt.
Wir haben bei ihm geliehen bis wir uns unsere Räder gekauft haben
Ein Fahrrad aus dem Katalog kaufen, welches schon nach wenigen Tagen vom Festland geliefert wird, gibt es bei Kamikaze Bike. Es kann dann dort im Laden abgeholt werden. Carretera de Fataga, Urbanización El Lomo, km 0, 35100 Maspalomas, Las Palmas, Spanien, YOUTUBE Conny Canarias: Kamikaze Bike..rund ums Fahrrad in San Fernando
Dort haben wir unsere Falt Pedelecs gekauft, mit denen wir auch unsere Touren machen. Es muss nicht teuer sein. Hier die Rechnung für 2 Falt-Pedelecs:

Allerdings haben wir noch Extra-Akkus. Dann kann man mit den Rädern auch in die Berge. Wenn wir nicht da sind, werden sie in Taschen gepackt und bei unserem Kofferservice als Packstücke für 5€ pro Monat eingelagert.
Mittlerweile hat sich die Gastronomie auf die Radler mit E-Bike und Pedelec eingestellt und es gibt eine Lademöglichkeit in vielen Gaststätten wie z.B. im La Cuevita, Ayagaures La Cuevita, Ayagaures.
Mehr dazu auf unserer Homepage: https://queerradelnmaspalomas.org/fahrrader-mieten-oder-kaufen/
Nun wird es konkret. Es wurde schon lange darüber geschrieben. Jetzt rollen die Baumaschinen an um neben der sehr angenehm gestalteten Einkaufsstraße Avenida de Galdar in San Fernando noch ein gigantisches Einkaufszentrum zu errichten.
Das kann den großen Dino in die Pleite treiben und die anderen kleinen Läden im CC Bellavista.
Sollen die vielen neuen Mitarbeiter des neuen Einlaufszentrums auch alle im Wohnwagen oder sogar, wie bei uns vor der Tür eine Familie mit heranwachsendem Sohn im klitzekleinen uralten Wohnwagen-Anhänger leben, weil es keine bezahlbaren Wohnungen gibt?
Die vielen Wohnwagen der Einheimischen sind kaum zu übersehen. Das sind die Leute, die für die Touristen arbeiten und denen den Bunglow sauber machen.
Das schafft Zwietracht und bringt die Einheimischen gegen die Ausländer auf.
Baut bitte Wohnungen, die bezahlbar sind und nur für Einheimische sind. In Deutschland hatten wir mal so etwas das sich Sozialwohnungen nannte. Das braucht man hier und kein neues Einkaufszentrum!
Mehr dazu in dem Video von Stefan Boldt ab Minute 9:44
Unser bisheriger Treffpunkt am Busbahnhof Faro steht weitehin nicht zur Verfügung. An der Baustelle hat sich seit mehreren Monaten nichts getan. Ihr findet das in dem Video von Stefan Boldt ab Minute 8:39.
Es gibt wohl doch bald einen neuen Radweg in Melonras und zwar bei der Straße nach Passito Blanco, welches man jetzt ja sehr schön ohne Schranken besuchen kann. Die Straße soll saniert und mit Fuß- und Radweg versehen werden Stefan Boldt berichtet darüber ab Minute 3:43. Der ursprüngliche Radwegeausbau in Meloneras ist ja gestoppt worden.
Die Nachricht ist schon etwas älter, aber für uns relevant, weil wir ja Radwege benutzen wollen.
Alle die noch bei Facebook sind, finden den Beitrag hier:
Admin
Mitglied mit herausragender Beteiligung · dpornetsoScg6: g06uu5hm8m50a8 2Jm1u7i78144 i09120nggf.ta14g2 ·
Das geplante Radweg-Projekt zwischen dem Paseo de Maspalomas und Meloneras wurde vorerst gestoppt. Grund sind Probleme mit den engen Fristen der EU-Fördergelder.
Der zuständige Konsortium von Maspalomas zog das Ausschreibungsverfahren offiziell zurück, weil die Arbeiten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden könnten. Die Europäische Union verlangte die Fertigstellung bis spätestens 31. März 2026. Dieser Termin galt inzwischen als nicht mehr erreichbar.
Das Projekt „Vías Ciclistas en Meloneras“ hatte ein Budget von 500.000 Euro und sollte über europäische Next-Generation-Fonds finanziert werden. Ziel war eine bessere und umweltfreundliche Verbindung für Radfahrer im Tourismusgebiet von Meloneras.
Die Verantwortlichen befürchteten jedoch, dass bei Verzögerungen die Fördermittel verloren gehen könnten. In diesem Fall hätte die Gemeinde oder das Konsortium die Kosten selbst tragen müssen.
Ein technischer Bericht empfahl deshalb, das Verfahren frühzeitig zu stoppen, bevor Verträge unterschrieben oder Firmen beauftragt werden.
Bereits reservierte Gelder in Höhe von insgesamt 500.000 Euro wurden wieder freigegeben:
Ob der Radweg später mit neuen Fristen oder anderer Finanzierung doch noch gebaut wird, ist derzeit offen. Das Vorhaben galt als Teil der grünen Modernisierung des Tourismusgebiets von Maspalomas und Meloneras.![]()
Spanien – Mal wieder wird an derStraßenverkehrsordnung einiges angepasst. Ab dem 1. Oktober 2026 sollen diese Änderungen denSchutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer verbessern und die Vorschriften an eine sicherere, nachhaltigere und auf den Menschen ausgerichtete Mobilität anpassen. Dies sind die relevanen Änderungen für uns.
RADFAHRER
Beim Überholen auf Überlandstraßen:Geschwindigkeit um20 km/h unter das Tempolimit des Abschnitts reduzieren.
1,5 m Seitenabstand einhalten und die Spur wechseln.
Auf einspurigen Straßen mit einem Tempolimit von30 km/h oder weniger kann das Fahren in beide Richtungen erlaubt werden (sofern ausgeschildert).
Quelle: Infos Gan Canaria.com
